Physisch, emotional, mental, energetisch – deine vier Körper
Wie physischer, emotionaler, mentaler und energetischer Körper zusammenspielen — und warum eine Lösung oft in einem anderen Körper liegt als das Problem selbst.
Was bedeutet es, dass wir hier auf der Erde verschiedene Körper haben? Du hast mit Sicherheit vom physischen Körper gehört, aber auch vom Emotionalkörper, vom Mentalkörper, vom Energiekörper oder vom Astralkörper. Was bedeutet das alles, und wie hängen diese Körper zusammen?
Bevor wir inkarnieren, sind alle diese Körper eins – das ist im Prinzip das, was wir erfahren, wenn wir in diesem totalen Einssein sind. Durch das Hineingleiten in die 3D-Welt werden wir gewissermaßen zurückgeworfen auf unseren physischen Körper. Wir vergessen alles andere und sind auf ihn gestellt. Kleinkinder spüren am Anfang noch diese komplette Einheit, doch je mehr sie in dieser 3D-Realität, in der Materie ankommen, desto mehr ist vorgesehen, dass wir tendenziell nur mehr in unserem physischen Körper da sind – und uns von dort aus irgendwann auf die Suche nach den anderen Körpern machen.
Der physische Körper ist wirklich der Tempel, so etwas wie der Zugangskanal, den wir überhaupt haben. Deswegen ist es sehr hilfreich und wichtig, diesen Körper zu ehren und gut mit ihm umzugehen – ihn gut zu beatmen, immer wieder tiefe Atemzüge zu holen. Auch aktive Meditationen sind dafür wunderbar geeignet, Meditationen, bei denen du dich bewegst, oder Yoga, oder Joggen – das ist mehr als hilfreich, vor allem, wenn du dich für die nicht sichtbare Dimension öffnen willst. Einer der wichtigsten Andockungspunkte ist wirklich der physische Körper, dass wir in ihm ganz ankommen – denn der Kontakt mit der nicht-physischen Welt geht nicht aus uns heraus, sondern vielmehr in uns hinein. Dazu gehört, dass wir in unserem physischen Körper wirklich anwesend sein und uns dort zu Hause fühlen dürfen.
Dann gibt es den Emotionalkörper – alles, was wir an Emotionen, an Gefühlen gespeichert haben, aus unserer Kindheit, aus diesem Leben, aus allen Situationen, die für uns eine tiefere Bedeutung hatten. Aber auch Emotionen aus früheren oder zukünftigen Leben sind darin gespeichert und können, bildlich gesprochen, so etwas wie eine Delle hinterlassen – Blockaden, die gelöst werden dürfen. Wir sind in diese Welt gekommen mit einer genuinen Angst vor dem Fühlen, und viele von uns haben sich aus welchem Grund auch immer davor verschlossen und ganz viele Gefühle weggedrückt. Deswegen ist es ein wichtiger Schritt, in dieses Fühlen hineinzukommen – es ist Teil von uns, und je mehr wir damit umgehen lernen, desto mehr Werkzeuge haben wir zur Verfügung, um uns dann in der nicht sichtbaren Welt zu bewegen.
Dann gibt es den mentalen Körper: alles, was mit den Gedanken zu tun hat, die wir täglich denken – manche kommen uns zugute, manche sind weniger förderlich. Dazu gehören die Glaubenssätze, die wir im Laufe des Lebens herausgebildet haben und die manchmal Blockaden auslösen – zum Beispiel der Glaubenssatz, du hättest als Kind schon imaginäre Freunde gehabt haben müssen, um überhaupt Zugang zur anderen Welt zu finden. Der Geist ist ein unheimlich mächtiges Werkzeug, um unser Leben hier zu gestalten – und es ist auch das Werkzeug, mit dem wir im Nicht-Sichtbaren unterwegs sind. Das Fortbewegungsmittel dort sind die Gedanken: In der nicht sichtbaren Welt bist du an einer Stelle, denkst „jetzt bin ich von diesem Berggipfel am anderen“ – und bist einfach da, weil es dort keine Zeit gibt. Deswegen ist es so wichtig, dass wir unsere Gedanken kennenlernen. Meditation ist dafür enorm geeignet, weil du dadurch in deine innere Ruhe kommst und beginnst, deine Gedanken zu beobachten.
Und dann gibt es noch den energetischen Körper – das Energiefeld, das wir sind. Darin nehmen wir Schwingungen wahr, dort sind unsere Chakren beheimatet, dort können wir mit anderen Menschen in Schwingung gehen und wahrnehmen, was bei ihnen und bei uns selbst gerade los ist. Auch in diesem Feld kann es Blockaden geben, die gelöst werden dürfen – etwa weil wir Energien von anderen Menschen hereingelassen haben. So wie wir lernen, täglich die Zähne zu putzen, dürfen wir auch für unser energetisches Feld sorgen: spüren, wie weit unsere Aura reicht, ob sie sich nah oder weiter weg anfühlt, wie sie sich in unterschiedlichen Umgebungen verändert.
Diese vier Körper spielen zusammen, und wir wachsen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in jeden von ihnen hinein. Manchmal resoniert einer mehr mit uns als ein anderer, und dann fällt es uns leichter, uns dort weiterzuentwickeln. Es kann sein, dass gerade die Zeit ist, in der du dich mit Glaubenssätzen beschäftigst und etwas löst – oder die Zeit, in der du tief in Gefühlswelten eintauchst, Trauer, Scham oder Wut wahrnimmst. Trauer gehört auf dem spirituellen Weg übrigens ganz häufig dazu.
Und wenn wir in einem Körper eine Blockade haben, kann es sehr hilfreich sein, in einem anderen Körper eine Lösung anzugehen. Die Lösung liegt eben oft auf einer anderen Ebene als das Problem selbst – hast du ein physisches Problem, kann es sein, dass du es mental lösen kannst, deswegen hilft zum Beispiel Hypnose. Hast du eine emotionale Blockade gelöst, kann es plötzlich sein, dass du keine Knieschmerzen oder Schulterschmerzen mehr hast. Und wenn du eine tiefe emotionale Verletzung aus der Kindheit oder Jugend in dir trägst, kann es hilfreich sein, erst in deinen physischen Körper hineinzukommen und dort für Energiefluss zu sorgen – dadurch darf die Emotion weicher werden und zu fließen beginnen.
In der Einheit verschmelzen all diese Körper wieder – das ist auch die tiefe Sehnsucht, mit der wir auf die Erde gekommen sind. Je mehr wir den spirituellen Weg gehen, je mehr wir in unsere Körper hineinwachsen, desto mehr erfahren wir diese Einheit auch wieder. Der Astralkörper schließlich ist wie ein Teil unseres energetischen Körpers – mit ihm können wir uns ganz leicht in der nicht sichtbaren Welt bewegen.
Essenz: Eine Blockade muss nicht dort gelöst werden, wo sie sitzt – manchmal liegt die Lösung in einem ganz anderen deiner vier Körper.
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Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

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