Was ist Sprechchanneln wirklich?

Was ist Sprechchanneln wirklich?

Ein Einblick, wie die Informationen für die Transmissions zu mir kommen — von der tiefen Trance der Vollmedien bis zum Channeln im vollen Wachbewusstsein.

Was ist denn Sprechchanneln? Wenn du hier liest, dann interessiert dich das Thema mediale Information. Lass mich dir kurz erklären, wie mediale Informationen, also Impulse und Botschaften, zu mir kommen — nicht so sehr, damit du für dich entscheidest oder denkst, genau das ist der Weg, den du selbst auch gehen musst, und genauso muss es sein, sondern mehr, damit du eine Idee bekommst, was dieses Sprechchanneln alles ist, was Channeln überhaupt ist, und wie es sich bei dir auch zeigen kann. Denn tatsächlich, wenn ich aktiv in das Sprechchanneling reingehe, zeigt sich mir das in verschiedenen Formen.

Es gibt die eine Variante, in der ich wie in einer tiefen Trance bin. Dann bin ich wie einen Meter zeitlich hinter mir — ich öffne das Feld, und die Energie fließt in meinen Körper hinein. Und sobald ich das wahrnehme, nehme ich auch wahr: Jetzt geht die Richtung los, die Informationen kommen durch ein Sprechchannel, das durch mich durchfließt. Eine Botschaft, eine Wesenheit, eine Energie, die in mich hineinfließt und die mit meinem Körper spricht. Sobald ich dann das erste Wort quasi wahrnehme, gehe ich wie einen Meter hinter meine Schulter zurück und konzentriere mich auf eine Rosenlinie, oder ich gehe in den Heiltempel. Ich bin dann selbst gar nicht mit anwesend, und es spricht einfach durch mich durch.

Das waren auch die allerersten Varianten des Channelns, sogenannte Vollmedien. Die sind in einer tiefen Trance und kriegen auch gar nichts mit von dem, was gesagt wird. Das war bis vor 50 Jahren auch die Variante, wie diese Informationen überhaupt zu uns auf die Erde kommen konnten. Diese Variante des Channelns findet heutzutage immer noch statt, zum Beispiel in schamanischen Kulturen, wo der Schamane in eine tiefe Trance geht und dort Informationen einsammelt und dann Heilung ermöglicht. Jetzt hat sich die Schwingungsenergie der Erde erhöht, und es ist mittlerweile auch absolut möglich, bei Bewusstheit zu channeln — im Sinne von: dabei zu sein und aktiv mitzukriegen, was gerade an Informationen durchgegeben wird.

Da hat es quasi so einen Switch gegeben: von „Ich muss meinen Körper zur Verfügung stellen, der wird besetzt durch ein Wesen“ — oder benutzt, das ist vielleicht das bessere Wort — hin zu: Ich öffne mein bewusstes Feld, und in dieser Öffnung wird Wahrnehmung möglich. Diese Wahrnehmung kann ich dann mit meinem Übersetzungssystem in Information, in Worte so verpacken, dass die Menschen, die das hören, es verstehen, dass es ankommt. Das ist dann der Fall, in dem ich selbst völlig innerlich wach bin und dabei bin. Und das sind auch die Stellen, an denen ich Gegenfragen stellen kann.

In diesem Fall spüre ich das meistens eher von der rechten Seite — in meinem Fall —, dass diese Wesenheit da ist und mit mir spricht. Dabei ist es nicht so, dass du innerlich eine laute Stimme hörst. Es ist mehr, dass da einfach Worte entstehen. Du kennst beim Channeln niemals vorher die ganze Information. Der Unterschied zum normalen Sprechen ist: Wenn wir normal sprechen, so wie ich jetzt mit dir spreche, überlege ich mir vorher in meinem Gedanken, was ich sagen möchte, und finde dann die passenden Worte dazu.

Wenn du channelst, geht es andersrum: Du bekommst einzelne Worte oder Gedanken, und das ganze Konzept bildet sich erst durch das Sprechen. Deswegen ist es wichtig, einfach auszusprechen, was gerade da ist, was du gerade wahrnimmst — weil sich dadurch die Botschaft, die Mitteilung, erst entwickelt. Das geschieht bei diesem Channeln im Wachbewusstsein, was mittlerweile die sehr viel häufigere, verbreitete Variante des Channelns ist — weil insgesamt eine Bewusstseinserweiterung stattgefunden hat, und weil dadurch, dass immer mehr Menschen sich öffnen, sich darüber informieren, Zugang dazu bekommen, das ganze Feld erhöht wird. Und in dieser Erhöhung des Feldes schwingst du mit — und davon profitieren, wenn wir dieses Wort nutzen wollen, alle Menschen.

Deswegen geht es auch ganz leicht. Bei diesem Wachbewusstsein-Channeln kannst du die Augen entweder geschlossen haben — ich habe sie meistens geschlossen, weil mir dann energetische Felder gezeigt werden, die ich mit meinem Übersetzungssystem verstehe, deren Bedeutung ich erfasse und die ich dann in Worte kleiden kann, um sie dir weiterzugeben. Du kannst es aber auch mit offenen Augen machen. Es ist keine Notwendigkeit, dass du beim Sprechchanneln die Augen geschlossen haben musst. Das geschieht zum Beispiel, wenn du als Lehrer unterwegs bist, als Berater, als Coach, oder was auch immer du in heilenden Berufen bist.

Und wenn du dann so intuitives Wissen reinbekommst und du schon ganz genau weißt: Ah, diese Person ist Apothekerin, diese Person kommt rein, du weißt, diese Person hat gerade Migräne, und sie braucht irgendwie Hilfe dafür. Oder es geht dir so bei deiner Arbeitskollegin, dass du diese Informationen reinbekommst. Oder wenn du im Coaching bist und ganz klare Bild-Ansagen bekommst und weißt, welche Übung du als Nächstes mit dieser Person machen sollst, oder wo du noch einmal nachfragen darfst oder nacharbeiten — dann ist das eine Form des Sprech-Channels. Du öffnest deinen Kanal für diese Informationen, die durch dich hineinfließen, und gibst sie bei völligem Wachbewusstsein weiter.

Für den anderen Menschen sieht es dabei so aus, als würdest du in einem ganz normalen Gespräch mit dieser Person stehen. Das sind so die verschiedenen Möglichkeiten des Channelns. Und ich würde hier gerne noch einmal unterstreichen: Nimm es nicht so für dich, dass es genauso sein muss, dass es sich auch bei dir genauso zeigen soll — sondern nimm es als Inspiration, deinen eigenen Vorstellungsraum einfach zu erweitern, um auch für dich das Sprechchannel zu ermöglichen.

So beginnen wir, diese mediale Wahrnehmung wirklich ganz aktiv zu öffnen — dein eigenes Zugangsritual zur anderen Seite, zur nicht sichtbaren Welt zu kultivieren, und von da aus dann den ganzen Kanal zu öffnen.

Channeln zeigt sich nicht bei jedem Menschen gleich — nimm die verschiedenen Formen als Inspiration, um deinen eigenen Zugang zur anderen Seite zu entdecken und zu erweitern.

Zwischen den Welten – Valeria Told

Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.

Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Valeria Told lächelnd auf einer Terrasse, Portrait für die Wer-bin-ich-Sektion

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