Warum die andere Dimension näher ist, als du denkst
Das Feld ist im Feld — warum der Einstieg in die mediale Wahrnehmung leicht ist, und wie du deinem eigenen Übersetzungssystem vertrauen lernst.
Wir tauchen tiefer ein in diese Welt des Unsichtbaren — eine Welt, für die es oft kaum Sprache gibt, über die zu sprechen sich manchmal fast beschämend anfühlt, weil wir nicht für verrückt gehalten werden wollen. Umso schöner, wenn du dich jetzt darauf einlässt, einzutauchen.
Die erste Frage: Was ist denn diese andere Dimension? Ganz häufig entsteht dabei die Idee von etwas, das weit weg ist, etwas Fernem, das es zu erreichen gilt. Das ist nicht so — diese andere Dimension ist nicht jenseits der Realität, sondern in ihr drinnen. Ich möchte dir das mit einem Bild verdeutlichen, das sich mir einmal gezeigt hat: Ich lag in einer schamanischen Zeremonie, und da zeigte sich ein ganz normaler Raum — eine graue Couch, Grünpflanzen, ein Teppich, Sonnenlicht, das durchs Fenster fiel, weiße Wände. Ein leeres, modernes Wohnzimmer. Und dann sah ich, wie oberhalb von diesem Raum, nur einen Zentimeter verrückt, derselbe Raum noch einmal lag — leicht transparent, verschwommen. Ein Raum im Raum.
Dieses Bild habe ich mindestens ein Jahr mit mir herumgetragen, bis mir eines Tages, ganz plötzlich, in einer alltäglichen Situation bewusst wurde, was es bedeutet: Das Feld ist im Feld. Die andere Dimension ist hier, in dieser Realität. Sie ist nicht weg, nicht etwas, das es zu erreichen gilt — sie ist da, ganz hier. Das ist der allererste Schritt, den du mitnehmen darfst. Und daraus ergibt sich die zweite Prämisse: Wenn das alles schon da ist, dann ist auch der Einstieg ganz leicht. Du brauchst nicht irgendwohin zu gehen — du darfst dich einfach dafür öffnen und wahrnehmen, was bereits da ist.
In unserer 3D-Welt haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir Ergebnisse erreichen müssen, und zwar mit Anstrengung — der Glaubenssatz „wenn ich nichts tue, entsteht nichts“ ist so tief verankert, dass es vielen Menschen schwerfällt, sich für die mediale Dimension zu öffnen. Du kannst diesen Glaubenssatz entweder transformieren, oder du nutzt Methoden und Techniken, die dir helfen, trotzdem einzusteigen — behalte dabei nur im Hinterkopf, dass diese Methoden nicht notwendig sind, sondern lediglich hilfreich, um den Sprung zu erleichtern.
Wenn der Einstieg leicht ist, stellt sich die nächste Frage: Wie kann ich denn etwas erleben? Hier begegnet dir eine große Hürde — die Vorstellung, dass sich etwas ganz Bestimmtes in einer bestimmten Art zeigen muss: dass du Bilder sehen musst, Worte hören musst, eine bestimmte Farbe erkennen musst. Diese Erwartung bewirkt, dass du kontrollieren willst — und genau dadurch geschieht die Wahrnehmung dann nicht. Es gibt nicht die Medialität, es gibt nur deine Medialität, nur deine Wahrnehmung, nur das, was sich dir zeigt.
Diese Informationen kommen in Form von Gedanken, Worten, Bildern, Farben, Klängen, Formen — was auch immer sich zeigt. Deine Aufgabe ist es, das zu erkennen und ihm mit deinem eigenen, bereits angelegten Übersetzungssystem eine Bedeutung zu geben. Bei mir geschieht das häufig wie ganze Filme — und ich habe lange gedacht, das müsse spektakulär sein. Irgendwann habe ich verstanden: Es geht überhaupt nicht um das, was sich zeigt, sondern darum, dass du die Bedeutung dessen erfährst. Manchmal ist das Erfahren ganz leise und still, manchmal geschieht scheinbar gar nichts. Dieses Übersetzungssystem ist bereits in dir da — Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen, Hellwissen sind die vier Hauptsinne, über die du diese Bedeutung erfassen kannst, und es geht nicht darum, sie zu trainieren, sondern darum, sie zu entdecken.
Diese Bedeutung entsteht manchmal sofort, manchmal aber erst zu einem viel späteren Zeitpunkt — bei mir hat es über ein Jahr gedauert, bis sich das Bild vom Feld im Feld erschlossen hat. Übung braucht es nicht, damit die mediale Wahrnehmung zustande kommt — Übung braucht es, damit du Vertrauen in diesen Prozess gewinnst und dich selbst dabei besser kennenlernst.
Lass uns jetzt gemeinsam in eine kurze Energiemeditation eintauchen. Schließe deine Augen, finde eine entspannte Sitzposition, bewege deinen Körper, wenn es irgendwo zwickt. Folge deinem Atem und nimm wahr, wo du gerade sitzt — deine Füße am Boden, deine Hände, wo dein Körper etwas berührt. Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase und atme aus, lass mit der Ausatmung alles ziehen, damit du noch mehr hineingleiten kannst in diese wohlig tiefe Entspannung.
Geh mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Beckenraum, dorthin, wo dein Wurzelchakra ist. Nimm einfach wahr, wie es sich dort anfühlt — weit oder eng, dunkel oder hell, weich oder zäh. Lass von diesem Wurzelchakra aus eine Wurzel hinabwachsen in die Erde, tief hinein bis zum Erdkern, wie auch immer sie sich dir zeigt — als Wurzel, als Lichtkanal, als Wasserfall. Verankere dich ganz tief mit dem Erdkern. Und während du so verwurzelt bist, nimm wahr, wie die Energie der Erde in deine Fußsohlen fließt, aufsteigt in deine Fußknöchel, Unterschenkel, Knie, Oberschenkel, bis in deinen Beckenraum — und lass diese Erdenergie dein Wurzelchakra ganz auffüllen, gerade in dieser turbulenten Zeit, in der wir leben.
Sobald dein Wurzelchakra ganz aufgeladen ist und überquillt, lass die überschüssige Energie über die Wurzel wieder abfließen in die Erde. Der Kreislauf geht weiter, und du bleibst einfach als Beobachter dabei, nimmst wahr, was sich zeigt — der Raum, in dem du bist, dein Atem, dein Körper. Erlaube allem, was sich zeigen will, einfach da zu sein. Es gibt gar nicht so sehr das Beobachtete und den Beobachter — es gibt nur das Beobachten, das Wahrnehmen an sich. Alles, was du hörst und wahrnimmst, ist Teil deines Erfahrungsraums, Teil dieses Feldes im Feld, in dem alles entsteht — zu dem du ganz leicht Zugang hast, weil es alles schon da ist.
Nimm noch einmal einen Atemzug, nimm wahr, in welchem Raum du dich befindest, spüre die Wände, die Decke, den Boden unter dir, die Stabilität der Erde, die dich trägt. Nimm wahr, wo ein Fenster ist, das Licht, das dich umgibt. Beweg deinen Körper ein wenig, komm wieder ganz hier an — und wenn du so weit bist, öffne deine Augen.
Essenz: Die andere Dimension ist kein Ort, den du erreichen musst — sie ist ein Feld im Feld, das schon da ist. Der Einstieg ist leicht, wenn du aufhörst, ihn erzwingen zu wollen.
Mehr dazu erfährst du in meinem Buch
Mehr als diese Welt — die 14 Sphären des erweiterten Bewusstseins und dein Zugang zur anderen Dimension
Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Bleibe in Verbindung
Erhalte regelmäßige Impulse, neue Transmissions und exklusive Einblicke direkt in dein Postfach.

