Entspannung ist das A und O — warum Stille das Tor zur anderen Seite ist
Warum Medialität zu 75 % aus Entspannen und Öffnen besteht — und erst danach aus Übersetzen. Über den Spiegel der Stille, aus dem alles entsteht.
Warum ist Entspannung wichtig? Warum ist Meditation wichtig in der Zeit, in der wir gerade leben?
Es geht mit diesen Techniken einerseits darum, unseren Geist, unseren Mentalkörper zu beruhigen — ihn aber auch zu meistern, sodass er nicht die Überhand über unser Leben gewinnt und sozusagen im Fahrersitz unseres Lebens sitzt. Stattdessen beginnen wir wahrzunehmen, was für ein kraftvolles Instrument uns in unserem Leben überhaupt zur Verfügung steht.
Total wichtig ist dabei auch, dass wir in der Meditation mit unseren Emotionen, mit unserem Emotionalkörper in Verbindung kommen können — und zwar auf eine sehr gesunde Art und Weise. Nicht, dass wir uns davon überwältigen lassen, sondern dass wir das Gefühl wie mit einer Art Distanz erleben. Das darf sein, das darf durch uns hindurchfließen, darf in Bewegung kommen und sich dann lösen und weiterziehen. Das wird möglich, wenn wir uns auf einen entspannten Zustand einlassen.
Das geschieht natürlich durch Meditation, durch Trancezustände, durch Klangheilungen, durch autogenes Training. Manche Menschen brauchen dazu auch Bewegung — Laufen, Fahrradfahren. Andere kommen gut über das Wasser in einen Flow-Zustand, wenn sie schwimmen, duschen oder einfach im Wasser liegen. Und es geht natürlich auch ganz einfach durch Sitzen und Dasein, durch reines Präsenzsein.
Das sind die Benefits, die Entspannung, Stille und Ruhe für unser Leben bereithalten. Gleichzeitig geschieht noch etwas anderes: Wenn wir in diesen entspannten Zustand hineingleiten, entsteht genau an dieser Stelle die Verbindung mit der nicht-physischen Welt. Es entsteht eine Öffnung.
Wir kommen durch einen entspannten Zustand hinein in unsere Präsenz. Wir werden ganz anwesend in unserem Sein, in unserem Körper — und durch diese Anwesenheit bei uns selbst, die auch oft als Zentrierung beschrieben wird, öffnet sich wie diese Tür zur anderen Seite. Das ist keine Tür, die außerhalb von dir liegt und durch die du hindurchgehst — es ist, als würde sich dein ganzes Feld, dein eigenes Energiefeld weiten und öffnen. Aus dieser Öffnung entsteht der Kontakt zur anderen Seite. Aus ihr können Energien zu uns fließen, können wir erlauben, dass Heilenergien durch uns hindurchfließen und auf uns wirken, dass wir Informationen aus dem Feld empfangen, dass wir wahrnehmen, was andere Menschen gerade brauchen — womit wir sie unterstützen können, aber auch uns selbst.
In diese Präsenz, in dieses Dasein hinein öffnen wir uns also. Und genau das ist — eigentlich uneigentlich — der größte Teil der Medialität: zuerst dich zu entspannen, das ist der erste Schritt, und dich dann in dieser Entspannung zu öffnen. Das sind 75 Prozent der Arbeit der Medialität. Der dritte Teil ist dann, dass diese Informationen übersetzt werden — in Sprache, indem du sie aussprichst, in ein Bild, wenn du malst, oder in Musik.
Das ist der kleinere Teil der Medialität. Der größte Teil ist wirklich das Entspannen, Öffnen und Hereinfließenlassen — dieser Zustand des Erlaubens, des Empfangens. Daraus ergibt sich dann von selbst der zweite Teil: das Teilen, mit dir selbst und mit anderen Menschen, das Herunterbringen auf die Welt, auf die Erde — ganz von allein. Denn Stille spielt dabei eine wirklich wichtige Rolle. Wie auf einem Spiegel der Stille entsteht alles.
Auf diesem Spiegel der Stille, der Ruhe, in den du eintauchen kannst, wenn du dir diesen entspannten Zustand erlaubst — daraus entsteht alles. Das ist der Ursprung von allem. Das ist die Quelle allen Seins.
Das ist alles hier auf der Erde erfahrbar. Du musst dafür nirgendwo hingehen. Du musst dafür nicht außerhalb deines Körpers sein, dich irgendwohin begeben oder sonst etwas. Es ist alles in dir. Du selbst bist die Tür. Du selbst bist das Portal in diese nicht-physische Welt — und du tauchst ein, indem du dich auf die Stille einlässt, indem du in die Entspannung hineinversinkst, und indem du dir erlaubst, dich zu öffnen.
Es geht nicht darum, die andere Seite zu suchen. Es geht darum, dich zu entspannen und zu öffnen — der Rest geschieht von selbst.
Das ist die ganze Einladung: nichts erzwingen, nirgendwo hingehen müssen. Einfach ankommen, in dir selbst.
Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

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