Bin ich medial, oder bilde ich mir das nur ein?
Warum Medialität kein Schalter ist, den du hast oder nicht hast, sondern ein Muskel, den du trainierst — und warum die Frage selbst schon die Antwort ist.
Bin ich medial, oder bilde ich mir das alles nur ein? Das ist die Frage, die ich wirklich am allerhäufigsten bekomme — von Menschen, die bereits ganz viel meditiert haben, die viele Bücher gelesen haben, die viel unterwegs waren in dieser spirituellen Szene. Und fast niemand glaubt, dass die Antwort Ja ist.
Bei mir kann ich dir das vielleicht erzählen: Ich hatte 2016 mit einem Seminar begonnen. Das hatte ich überhaupt nicht vor, diesen spirituellen und medialen Weg zu gehen. Doch dort sprach der Trainer davon, dass seine Tochter in der Schule, wenn sie sich langweilte, die Aura der Lehrer betrachtete. Und das hat bei mir wie aufgeploppt — ich war einfach neugierig und wollte mehr über das Phänomen Aura wissen. Abends im Hotel habe ich das kurz gegoogelt: Wie liest man denn eine Aura? Und das erste Ergebnis war: Stell dir eine weiße Wand vor und schau dann in dein Energiefeld hinein. Ich lag da abends schon im Bett und war ziemlich müde, definitiv zu faul, um aufzustehen.
Und dann habe ich einfach meine Hand vor das weiße Bettlaken gehalten und hingeschaut. Und tatsächlich konnte ich dieses weiße, milchige Energiefeld um meine Hand erkennen. Das war einfach da. Am nächsten Morgen habe ich mich vor den Spiegel gestellt und dann meine Aura, also die Farbe meiner Aura, entdeckt und gesehen. Und tatsächlich hatte ich mir in dem Moment diese Frage gar nicht gestellt.
Ich war einfach nur neugierig und wollte wissen, was es gibt. Die Frage, ob ich medial bin, kam erst danach. Die Antwort, die ich dir heute geben kann — nach ganz vielen Ausbildungen, die ich selbst gemacht habe, Retreats, die ich selbst besucht habe, Kursen, die ich gegeben habe, Seminaren, die ich geleitet habe, und all den Menschen, die ich auf diesem medialen Weg begleite — ist diese: Du stellst diese Frage nicht zufällig. Diese Frage ist da, weil sie mit deinem Lebensweg, mit deinem Lebensplan zu tun hat. Medialität ist nicht ein Schalter, den du entweder hast oder nicht hast.
Medialität ist vielmehr etwas wie ein Muskel, und die Frage ist nicht, ob du diesen Muskel hast — den haben alle Menschen —, sondern vielmehr, wie weit du ihn trainierst. Und das Interesse für dieses Thema, für Medialität, für Spiritualität, das ist bereits das allererste Signal, dass es für dich weitergeht, dass du begonnen hast, diesen Muskel wahrzunehmen, dass du ihn trainieren willst. Und ich würde dir dann noch etwas mit auf den Weg geben: Du brauchst es nicht immer schon gekonnt zu haben. Es gibt ganz viele Menschen in der spirituellen Szene, die erzählen, sie hätten das als Kind immer schon gehabt, die Fähigkeit sei immer schon da gewesen. Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht.
Ich habe, wie gesagt, erst 2016 begonnen, mich auf diesen spirituellen Weg zu begeben, und habe dann innerhalb von jetzt über zehn Jahren einfach alles aufgemacht, alles erschlossen — es ist einfach alles da. Und mit diesem Glaubenssatz, „ich nehme nichts wahr“, kommen viele Menschen auch in meine Seminare. Da darfst du erst einmal hinschauen, und darfst auch für dich hinspüren: Wie lange hörst du denn überhaupt schon hin? Und damit meine ich jetzt nicht mit deinem Verstand, dass du liest und versuchst, das mit deinem Verstand zu erörtern, sondern mit deinem Körper. Medialität beginnt im Körper.
Wenn du dich öffnest, dann beginnt diese Öffnung im Körper. Die Wahrnehmung geschieht in deinem Körper, und dahin darfst du hinhören — und darfst auch ein bisschen gnädig mit dir selbst sein. Denn ein Nervensystem, das bei den meisten Menschen jahrzehntelang darauf trainiert war, das Nichtsichtbare nicht zu sehen, braucht erst einmal Sicherheit. Es braucht Sicherheit, damit es sich öffnen kann, damit es diese Wahrnehmung erlauben kann.
Und dafür brauchst du ein bisschen Zeit. Wenn du mit dem Laufen beginnst, startest du auch nicht sofort mit einem Marathon. Du beginnst ein Training und begibst dich auf diesen Weg, damit du diesen Marathon irgendwann laufen kannst. Und das ist auch der Weg mit der Medialität. Die Teilnehmer, die in meine Kurse, in meine Seminare kommen, empfangen alle Botschaften, nehmen alle wahr — jeder auf den unterschiedlichsten Kanälen, mit unterschiedlichsten Stärken und auch mit unterschiedlichsten Vorlieben.
Es gibt in der Medialität so viele unterschiedliche Bereiche. Und wenn du also fragst, bin ich medial, dann ist die Frage selbst schon fast die Antwort für dich. Du brauchst etwas Zeit, und du brauchst etwas Commitment für diesen Weg. Das ist wirklich wichtig, damit du diesen Weg beginnen kannst zu gehen.
Du kannst diesen Weg alleine gehen, du kannst diesen Weg auch begleitet gehen — beides ist möglich. Es ist häufig so, dass es begleitet schneller geht, weil andere Menschen dich darin unterstützen können, deine Wahrnehmung einzuordnen: das, was du spürst, das, was du siehst, das, was du hörst, das, was du weißt — sodass du damit umgehen kannst, dich damit weiterentwickeln kannst und dich weiterhin öffnen kannst.
Vielleicht interessiert dich der Selbsttest zur Frage „Bin ich medial?“
Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

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