Vertrauen und deinen Weg sichtbar leben

Vertrauen und deinen Weg sichtbar leben

Der Drei-Schritte-Prozess des Andockens, wie du Erwartungen und Glaubenssätze überwindest, und warum dein Seelenplan kein festgelegtes Drehbuch ist.

Wie dockst du dich wirklich an die andere Dimension an, und wie lebst du deinen Weg danach sichtbar? Der Andockprozess läuft in drei Schritten ab, und es lohnt sich, jeden davon genau zu verstehen.

Der erste Schritt ist der entspannte Zustand. Er hat noch einmal drei Teilschritte in sich: Du akzeptierst, was ist, du lässt die Kontrolle los, und du wirst eins. Genau in diesem dritten Teilschritt begegnet dir oft wieder diese „heilige Leere“ — das Gefühl, dass gerade nichts passiert. Doch dieses Nichts ist bereits ein Fortschritt, kein Stillstand — es zeigt, dass du dich tatsächlich entspannt und geöffnet hast, auch wenn sich noch keine konkrete Wahrnehmung zeigt.

Der zweite Schritt ist das Aussenden der Intention. Du öffnest bewusst deinen Kanal — und genauso wichtig ist es, ihn danach auch wieder bewusst zu schließen. Manche Menschen nutzen dafür ein Bild wie ein Lichtschwert, das den Kanal symbolisch durchtrennt, andere spülen sich die Handgelenke mit kaltem Wasser ab. Es geht nicht darum, welche Technik die richtige ist, sondern darum, dass du überhaupt einen bewussten Abschluss findest.

Der dritte Schritt ist das Empfangen. Hier begegnet dir die größte Hürde: die Erwartung, dass sich etwas in einer ganz bestimmten Form zeigen muss. Wenn du erwartest, dass sich mediale Information immer als Bild zeigt, du aber eigentlich hellfühlend oder hellwissend veranlagt bist, blockierst du dich selbst. Die Erwartung an eine bestimmte Erfahrungsart verhindert genau diese Erfahrung.

Neben der Erwartung gibt es ein zweites großes Hindernis: die Glaubenssätze. Sätze wie „das kann ich nicht“ oder „dafür bin ich nicht geeignet“ blockieren den Zugang, oft ohne dass wir es bewusst merken. Wenn du spürst, dass so ein Glaubenssatz in dir sitzt, kannst du folgende Übung machen: Lege deine Hand auf dein oberes Brustbein und sprich innerlich oder laut: „Es war okay zu denken, dass ich das nicht kann. Es war nur mein Gedanke. Es war okay, diesen Glaubenssatz zu haben, aber es war nur meiner. Dieser Glaubenssatz hat mir gedient und hat seinen Zweck erfüllt.“ Und dann sprich die neue Formulierung: „Ich kann Medialität.“

Wie unterscheidest du dann, ob eine Information wirklich medial ist, oder ob es nur dein Verstand ist, der sich einmischt? Mediale Information ist neutral — du musst niemanden davon überzeugen, sie fühlt sich einfach wahr an, wie eine offensichtliche Tatsache. Mentale, rationale Information dagegen fühlt sich eng an, stressig, du willst unbedingt recht behalten. Dieses Gefühl von Enge und Rechthaben-Wollen ist ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass du gerade im Verstand statt im medialen Empfangen bist.

Ich möchte dir dazu den Gedanken aus meinem Buch “Mehr als diese Welt” mitgeben, der genau hierzu passt – aus dem Kapitel: Zufall oder Plan? Seelenplan, Manifestationsfeld und die Freiheit der Wahl.

„Dein Seelenplan ist kein festgelegtes Drehbuch, das Schritt für Schritt abläuft, egal was du tust. Er ist eine Richtung, die aus deinem freien Willen heraus lebendig bleibt. Das Manifestationsfeld ist kein Wunscherfüllungsmechanismus, sondern ein Resonanzraum — es antwortet auf das, was in dir schwingt, nicht auf das, was du dir wünschst. Und wiederkehrende Themen in deinem Leben sind kein Zufall: Sie zeigen dir, wo noch etwas darauf wartet, integriert zu werden.“

Dein Seelenplan lässt dir also Raum für deine Entscheidungen — er ist eine Richtung, kein Zwang. Und wenn ein Thema in deinem Leben immer wieder auftaucht, ist das keine Strafe, sondern eine Einladung: Da ist noch etwas, das gesehen werden möchte.

Lass uns das zum Abschluss noch einmal energetisch verankern. Schließe deine Augen, komm in eine entspannte Haltung. Lass eine Wurzel aus deinem Wurzelchakra hinabwachsen bis zum Erdkern, verankere dich dort, und lass die Erdenergie wieder zurück in dein Wurzelchakra fließen. Öffne dich dann nach oben, lass kosmisches Licht durch dein Kronenchakra einströmen, durch alle deine Chakren hindurch bis zum Wurzelchakra, und zurück in die Erde — ein Kreislauf, der durch dich hindurchfließt.

Und jetzt lass dieses Gefühl der Dankbarkeit sich ausdehnen: von dir aus in den Raum, in dem du gerade bist, dann in dein ganzes Haus, in deine Stadt, dein Land, um die ganze Erde, bis zur Sonne — und dann komm mit dieser Weite wieder zurück in deinen Körper, in diesen Raum. Om.

Essenz: Erwartungen und Glaubenssätze sind die größten Hindernisse auf deinem Weg — und dein Seelenplan ist keine Vorschrift, sondern eine Richtung, die du mit deinem freien Willen mitgestaltest.

Mehr dazu findest du in
Mehr als diese Welt — die 14 Sphären des erweiterten Bewusstseins und dein Zugang zur anderen Dimension

Zwischen den Welten – Valeria Told

Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.

Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Valeria Told lächelnd auf einer Terrasse, Portrait für die Wer-bin-ich-Sektion

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