Wenn dir Bewusstseinserweiterung Angst macht

Wenn dir Bewusstseinserweiterung Angst macht

Über Grenzen, die durchlässiger sind, als du denkst, und die Freude, die Ängste auflöst.

Diese Frage habe ich erhalten: Ich bin schon so lange auf der Suche und wünsche mir den Zugang zum erweiterten Bewusstsein, aber es macht mir auch Angst. Vielleicht, weil ich nicht weiß, was mich erwartet. Blockiere ich mich da eventuell selbst? Und wie löse ich mich von diesen Ängsten? Wie komme ich wirklich ins Vertrauen?

Ich habe die Fragen an die andere Seite gerichtet – und das ist die Antwort:

Ein Pochen im Kopf

Was ich wahrnehme, ist ein Pochen im Kopf, als würde gleich etwas platzen. Da ist der Wunsch, hinauszugehen und über die Grenzen zu schauen, und zugleich eine Begrenzung, die sehr spürbar ist, kurz vor dem Platzen. Das hat durchaus mit Schmerz zu tun, weil es noch nicht geht.

Gezeigt wird auch, wie sich ein Kanal nach oben öffnet. Eine Lotusblume wächst ganz hoch hinauf, um diesen Kanal zu öffnen und die Verbindung aufzubauen. Dorthin geht der Weg. Gleichzeitig sind da das Pochen und das Platzen, und es ist eine mentale Blockade, in der Grenze des physischen Körpers zu bleiben. Dabei ist diese physische Grenze gar nicht da.

Die Grenzen deines Körpers sind durchlässig

Wenn wir die Augen schließen und uns mit unserem Körper verbinden, nehmen wir nicht genau wahr, wo die Haut zu Ende ist und wie die Körperform verläuft. Es ist eher ein schwammiges, energetisches Gebilde, dessen Grenzen durchlässig sind.

Die andere Seite zeigt, dass wir uns viel mehr in diese Ebene hinein verbinden dürfen. Im energetischen Körper, wo wir durchlässig sind, geht die Verbindung nach oben ganz leicht. Bleiben wir dagegen im Mentalen bei unseren Gedanken, machen wir oben zu, als würden wir einen Deckel schließen. Durchlässiger wirst du, indem du dich mit deinem energetischen Körper verbindest, und das geschieht, wenn du in dein Körpergefühl hineingehst.

Wenn du in deinen Körper hineinspürst, nimmst du keine Knochen oder Blutbahnen genau wahr. Du nimmst ein Konglomerat von Energie und Materie wahr, das ein wenig zäh ist und keine ganz klaren Grenzen hat. Genau an dieser Stelle kannst du dich leicht verbinden, weil du erkennst, dass du an deinen Grenzen lose bist. Wenn wir die Angst vor unseren Grenzen verlieren und uns erlauben, grenzenlos zu sein, geht die Verbindung zur anderen Seite ganz leicht, weil dort alles grenzenlos ist, auch in der Verbindung. Es gibt keine Trennung zwischen hier und dort. Alles ist in einem energetischen Feld, die Grenzen sind aufgelöst, und in diesen grenzenlosen Zustand darfst du hineinentspannen.

Zuerst in den eigenen Körper hineinspüren

Der erste Schritt: Du spürst in deinen Körper hinein und wirst dir bewusst, dass das, was du wahrnimmst, nicht wirklich mit dem übereinstimmt, was du siehst oder aus medizinischen Bildern kennst. Du verlässt dich in allererster Linie auf deine eigene Wahrnehmung von dem, was ist, und aus ihr heraus entsteht die Verbindung. Dann geht wie eine Tür auf, weil du in allem bist und spürst, dass du in diesem Feld ganz aufgehoben und gehalten bist, wenn du dich darauf einlässt.

Das braucht auch seine Zeit, denn es ist eine komplette Veränderung der Perspektive: von begrenzt zu grenzenlos. Begrenzt ist in der Materie, grenzenlos im Nichtsichtbaren, im Immateriellen. Das ist am Anfang befremdlich. Wenn du in den eigenen Körper hineinspürst, nimmst du diese Grenzenlosigkeit ganz sanft in dir selbst wahr, und dabei kannst du erst einmal bleiben.

Wie Vertrauen entsteht

Die andere Seite lädt dich ein, zunächst mit deiner ganzen Aufmerksamkeit bei dir selbst zu bleiben, denn genau darin entwickelt sich das Vertrauen. Du erkennst, dass dieser Mikrokosmos, der du bist, eine totale Entsprechung im Makrokosmos hat. Es ist wie eine Spiegelung: Das Wohlbefinden in dir breitet sich aus in das Wohlbefinden im grenzenlosen Ganzen. Dadurch entsteht Vertrauen, wenn du dich mehr und mehr darauf einlässt, dass diese Grenzen verschwimmen.

Ein sanfter Prozess

Das ist etwas ganz Sanftes, das du nicht übers Knie brechen musst. Es ist ein Hineinatmen in deinen Körper, in die Form, die dein Körper ist, und in die Form, die sich mit allem verbindet, was da ist. Während du hineinatmest, atmest du in die Verbindung mit allem, was ist. In dieser Verbindung öffnest du deine Verbindung zur anderen Seite, du öffnest deinen Kanal, du öffnest dein Bewusstsein, und du nimmst wahr, dass dein Bewusstsein viel weiter ist als alles, was du jemals gelernt hast oder was dir erzählt wurde.

Gezeigt wird auch eine kindliche Vorfreude auf diese Erfahrung. Der anderen Seite ist besonders wichtig, dass du weißt: Das ist ein sanfter und liebevoller Prozess, und du bist in dieser Bewusstseinserweiterung gehalten. Du darfst dich vertrauensvoll darauf einlassen und Schritt für Schritt in diesen Zustand der erweiterten Wahrnehmung hineinwachsen, der viel Wohlbefinden in dir auslöst.

Das darf sich langsam entwickeln, und du wirst merken, dass die Freude dein Begleiter auf diesem Prozess ist. Die Freude hüllt die Angst ein, sie hüllt die Blockaden ein und löst sie nach und nach auf. Je mehr du in diese grenzenlose Form hineingehst, desto mehr lösen sich die Blockaden. Es ist eine sanfte und liebevolle Energie, die die andere Seite durchgeben möchte: Die Erweiterung des Bewusstseins ist ein Prozess, der sehr liebevoll mit dir umgeht. Sie laden dich ein, dich darauf einzulassen und dich darauf zu freuen, dass du diesen Weg gehst.

Essenz: Die Grenzen deines Körpers sind durchlässiger, als du denkst – wenn du in dich hineinspürst und dich sanft darauf einlässt, wächst das Vertrauen, und die Freude löst die Angst auf.

Wenn du dich Schritt für Schritt an diesen Zugang herantasten und dabei begleitet werden möchtest:

Zwischen den Welten – Valeria Told

Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.

Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Valeria Told lächelnd auf einer Terrasse, Portrait für die Wer-bin-ich-Sektion

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