Warum du jetzt lernen darfst, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen

Warum du jetzt lernen darfst, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen

Über inneres Wurzelwerk, die eigenen Werte und den Mut, für dich selbst einzustehen

Warum passiert gerade so viel Schweres um uns her – Übergriffe, Gewalt, ein Gefühl, dass etwas aus den Fugen gerät? Und was hat das eigentlich mit unserem Rechtssystem zu tun?

Diese Frage habe ich an die andere Seite herangetragen – und das hat sich mir gezeigt:

Am Anfang zeigte sich ein Wurzelwerk. Schwarze Wurzeln, die sich in mein inneres Bild hineinschoben, dicht und massiv. Und noch bevor ich verstand, was sie bedeuten, kam die Botschaft klar durch: Es geht um das Thema Grenzen setzen. Es geht darum, Nein zu sagen.

Können wir diese dunklen Wurzeln nicht einfach mit weißer Lichtenergie einnehmen und dadurch integrieren?, frage ich zurück – weil mir in der Wahrnehmung sonst so oft das Thema Integration begegnet, das Zusammenführen von Licht und Schatten.

Ein klares Nein kommt zurück. Es geht nicht darum, diese Wurzeln mit Licht zu übergießen. Es geht darum, dass wir als Menschen dieses Thema für uns selbst klären – das Grenzen setzen, das Nein sagen, das für dich selbst sorgen. Genau darin liegt die Integration.

Und damit verbunden kommt ein Aufruf: zu verstehen, was dein eigener Wunsch, dein eigener Traum eigentlich ist. Denn ganz oft haben wir darauf gar keine Antwort. Wir haben übernommen, wie unsere Welt aussehen soll – von Eltern, von Lehrerinnen und Lehrern, von Menschen, die uns in Kindheit und Jugend geprägt haben. Und trauen uns kaum, uns selbst zu fragen, was wir eigentlich wollen.

Warum das Nein so schwer fällt

Es geht darum, für dich zu klären, wie du es eigentlich haben möchtest. Und in diesem Klären wird auch deutlich, was es eben nicht ist. Ein klares Nein beginnt nicht draußen, sondern in der Frage, was du eigentlich willst. Genau dort wird Grenzen setzen möglich.

Das ist eine echte Lernaufgabe – dieses Nein auszusprechen, für die eigenen Werte einzustehen, für Frieden, für Gemeinschaft, für das, was dir wichtig ist.

Wie passt das denn zusammen – dieser Wunsch nach Frieden und Gemeinschaft mit einem Grenzen setzen, mit einem Nein?, frage ich weiter.

Die Antwort führt zurück zu dem, was zuerst geklärt sein will: Was sind deine Werte? Wofür willst du hier sein? Erst dann wird das Nein möglich – nicht als Ablehnung, sondern als Ausrichtung. Und dieses Nein ist auch für andere wichtig: Sie dürfen erfahren, dass es wirklich andere Werte gibt, dass ein anderer Weg möglich ist. Manche Menschen brauchen genau diesen klaren Hinweis, um zu erkennen, dass es hier anders sein darf.

Grenzen, die innen beginnen und außen wirken

Dieses Thema Grenze reicht weit über das Innere hinaus. Es ist mit realen, physischen Grenzen verbunden – mit Menschen, die von einem Ort zum anderen ziehen, die einen Ort verlassen, weil sie dort mit einer Veränderung nicht mehr sein wollen. Das Grenzthema zeigt sich also gleichzeitig im Äußeren wie im Inneren – und in beidem braucht es noch einiges an Klärung, bis wir uns wirklich trauen, eine Grenze auszusprechen.

Wenn Alleinssein zur Flucht wird

Gerade in der Medialität und in der Spiritualität begegnet mir dieses Thema oft von einer anderen Seite: Viel öfter geht es dort darum, in ein Alleinssein einzutauchen, in dieses große All-eins-Sein, in dem du im Außen bist und das Außen in dir, in dem alles eins ist. Diese Weite, in der du völlig eingehst, wird oft als Erleuchtung bezeichnet – ein Zustand von vielen, die sich als innere Sphären des Bewusstseins beschreiben lassen.

Und genau an diesem Punkt taucht die Frage auf, die ich weitergetragen habe: Wie passt dieses Eintauchen in die Weite, dieses All-eins-Sein, zusammen mit einem klaren Nein?

Die Antwort: Es geht darum, dass wir genau diesen Teil in uns integrieren – dass wir lernen, Nein zu sagen, und dass das in Ordnung ist, dass das okay ist. Bei sehr vielen Menschen in der Medialität und in der Spiritualität wurden im Leben Grenzen überschritten. Das ist häufig sogar der Grund, warum sie überhaupt in die Spiritualität gefunden haben. Und die Problematik entsteht dann, wenn du in die Medialität, in die Spiritualität gehst, um genau dieses Thema im physischen Leben nicht anschauen zu müssen – sondern lieber gleich in dieses Alleins aufzugehen. Dann bleibt ein Teil zurück, der nicht als Seelenanteil integriert ist.

Genau darum geht es bei diesem Nein sagen, bei diesem Grenzen setzen: nicht nur darum, es auszusprechen, sondern es wirklich innerlich zu spüren – ein Feinsein mit dieser Grenze – ähnlich wie du auch dein Energiefeld schützt. Eine Grenze ist kein Wegschieben, sondern ein Einnehmen. Und erst wenn diese Grenze gesetzt ist, wird auch wieder Durchlässigkeit möglich.

Das scheint das Thema zu sein, das jetzt bei sehr vielen von uns wirklich ansteht: in Gemeinschaft Nein zu sagen. Und dafür braucht es wohl noch einige Turbulenzen – damit genug Kraft entsteht, dieses klare Nein tatsächlich auszusprechen. Ein tiefer Atemzug ein und aus, noch einmal ein – und der Körper darf bei einem Thema, das so intensiv ist, auch wieder ein Stück Leichtigkeit finden.

Essenz: Eine Grenze ist kein Wegschieben, sondern das Einnehmen deines eigenen Raums – erst darin wird echte Verbindung wieder möglich.

Mehr zum Vertiefen deiner eigenen Werte und Grenzen


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Grenzen setzen und Nein sagen | Transmissions von Devinaya
Grenzen setzen und Nein sagen | Transmissions von Devinaya

Zwischen den Welten – Valeria Told

Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.

Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Valeria Told lächelnd auf einer Terrasse, Portrait für die Wer-bin-ich-Sektion

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