Der Zentralkanal — warum wir uns wieder aufrichten dürfen
Warum wir uns an unserer eigenen Achse ausrichten dürfen, wenn das Leben ins Wanken gerät — und wie Erde und kosmische Energie durch uns hindurchfließen.
Warum ist es wichtig, auf den Zentralkanal zu meditieren? Was bewirkt das, und was ist der Zentralkanal überhaupt? Wofür gibt es ihn?
Diese Frage habe ich an die andere Seite weitergegeben. Und das kam durch.
Die Erdachse.
Sie zeigten mir zuerst das Bild der Erde, der Erdachse. So wie sich die Erde um ihre zentrale Achse dreht und dadurch Stabilität erhält, dürfen wir uns an unserem Zentralkanal ausrichten. Er führt von der Krone unseres Kopfes hinein, durch das Zentrum unseres Kopfes, durch den Hals, die Mitte unseres Brustbeins, die Mitte unseres Bauches, bis hinunter zum Beckenboden. Verbunden nach unten mit der Erdenergie. Verbunden nach oben mit der kosmischen Energie.
Wenn wir außerhalb unserer Bahn sind — wenn wir im Leben nur noch herumlaufen, wenn wir nicht mehr dem folgen, was unser innerer Ruf ist, wenn wir nur noch funktionieren, funktionieren, abarbeiten — dann sind wir wie außerhalb unseres Zentralkanals. Nicht mehr aufrecht.
Aufrichtung ist keine Anstrengung. Sie ist eine Rückkehr.
Es ist hilfreich, sich dieser zentralen Achse wieder auszurichten. Dadurch kommen wir ganz natürlich in Verbindung mit der Erdenergie und mit der kosmischen Energie — und tanzen wie durch das Leben. Das Bild, das sie mir zeigten, war ein Kegel, der sich dreht. Ausgerichtet und gleichzeitig verbunden. Wenn wir in diesem Zentralkanal ausgerichtet sind, kann uns so schnell nichts umhauen.
Das zweite Bild war ein Baum. Ein ganz kräftiger Baumstamm.
Unser Zentralkanal hat die Qualitäten dieses Baumes. Dadurch hält sich der ganze Baum im Leben. Und so ist es auch für uns.
Wir brauchen gar nicht mehr darüber zu wissen. Es geht vielmehr darum, diese Aufrichtung zu erfahren, diese Verbindung im Körper zu spüren. Sie zeigten mir auch, dass wir eine Tendenz haben, uns nach vorne wegzukrümmen. Als Menschheit dürfen wir dieses Aufrechtsein im Körper wieder lernen.
Das Gefühl, das sie mitgaben, war wie ein Gummiband zwischen zwei Polen. Klar, leicht, einfach — diese Aufrichtung über den Zentralkanal zu spüren. Die Aufrichtung erfolgt nicht über die Chakren, die aktiviert werden. Über die Chakren laden wir uns energetisch auf. Die Aufrichtung erfolgt über den Zentralkanal.
Gerade in turbulenten Zeiten ist es besonders hilfreich, in diesen Zentralkanal hineinzuspüren und in der Aufrichtung zu bleiben. Dann schaffen wir es viel leichter, durch alle Schwierigkeiten hindurchzugehen, die sich uns zeigen.
Und wie richten wir uns auf? Das ist überraschend leicht.
Wir dürfen visualisieren, dass wir an die Erde angebunden sind und an die kosmische Energie angebunden sind — dieses Gummiband, dieser Stamm, den wir einfach wahrnehmen dürfen. Dazu die Atmung: Beim Einatmen wandert die Aufmerksamkeit im Zentralkanal nach unten. Beim Ausatmen wandert sie wieder nach oben.
Zwei-, dreimal wiederholt, unterstützt uns das schon, aufrecht zu sein. Praxen wie Yoga und Meditation sind sehr hilfreich, um den Zentralkanal aufzurichten.
Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

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