Der Ursprung deiner Seele — erdbasiert, interstellar oder aus der Engelssphäre
Nach Dr. Linda Backmans Forschung entwickelt sich jede Seele hauptsächlich an einem von drei Orten — und das prägt, wie leicht du dich auf der Erde fühlst und woran du wächst.
Woher kommt deine Seele ursprünglich? Wo hat sie den größten Teil ihrer Entwicklung durchlaufen? Diese Frage beschäftigt mich schon lange, und ich möchte dir die Antwort zeigen, die ich bei der Seelenforscherin Dr. Linda Backman gefunden habe — ihre Arbeit findet man auch auf YouTube, und ich halte dieses Wissen für so wertvoll, dass ich es mit dir teilen möchte.
Linda Backman unterscheidet drei Arten von Seelenursprüngen: die erdbasierte Seele, die interstellare Seele und die Seele aus der Engelssphäre. Bei dieser Einteilung geht es darum, wo eine Seele den größten Teil ihrer Entwicklung durchläuft.
Die erdbasierte Seele
Die erdbasierten Seelen bilden nach Linda Backman den Großteil der Menschheit — bis zu 95 Prozent, sagt sie. Diese Seelen entwickeln sich von Leben zu Leben auf der Erde, oft über Tausende Inkarnationen. Durch all diese Erfahrungen entwickelt sich ihre Seele immer weiter.
Das sind häufig Menschen, die sich auf der Erde und in ihrem Körper wohlfühlen — sie sind in ihrem Körper richtig angekommen. Durch ihre vielen Leben haben sie eine tiefe Kenntnis menschlicher Erfahrungen entwickelt. Wenn sie bereits ältere Seelen sind, können sie anderen Menschen deshalb oft sehr gute Ratschläge geben.
Du kennst wahrscheinlich das Konzept von jüngeren und älteren Seelen: Jüngere Seelen haben noch nicht so häufig inkarniert, ältere sind in ihrer Entwicklung schon weiter fortgeschritten — ein wenig vergleichbar mit den Lebensaltern eines Menschen. Diese Entwicklung setzt sich fort, bis die Seele irgendwann wieder in das vollständige Einssein eingeht. Eine ältere erdbasierte Seele besitzt sehr viel irdische Erfahrung und kann dadurch andere Menschen erden und ihnen Halt geben.
Erdbasierte Seelen können meist gut mit Widersprüchen umgehen. Sie halten emotionale Komplexität aus, verstehen, wie Gesellschaft und ihre Systeme funktionieren — und können nicht nur innerhalb dieser Systeme leben, sondern auch in ihnen wirken. Deshalb sind Menschen, die sich politisch oder sozial engagieren, häufig erdbasierte Seelen — Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela zum Beispiel, sehr weit entwickelte erdbasierte Seelen, die Verantwortung für die Menschheit übernehmen konnten.
Zu den Herausforderungen erdbasierter Seelen gehören Konkurrenz, Machtkämpfe und Schuld, ebenso die Identifikation mit Besitz und Status. Weit entwickelte erdbasierte Seelen übernehmen oft wichtige Führungs- und Entwicklungsaufgaben in der Gesellschaft.
Bei den drei Seelenursprüngen geht es nie um eine Wertung. Keine Art ist besser als eine andere. Es geht darum zu erkennen: Wo komme ich her? Welche Fähigkeiten bringe ich mit? Und wie kann ich diese Fähigkeiten hier auf der Erde einsetzen? Auch Jesus war nach Linda Backmans Einordnung eine erdbasierte Seele, einer der aufgestiegenen Meister — lässt man die kirchlichen Vorstellungen einmal beiseite, erkennt man eine Gestalt, die sehr stark in die menschliche Gesellschaft hineingewirkt hat.
Eine erdbasierte Seele kann also durchaus sehr spirituell sein. Erdbasiert bedeutet nicht erdgebunden — es bedeutet lediglich, dass diese Seele den größten Teil ihrer Entwicklung auf der Erde durchlaufen hat.
Die interstellare Seele
Interstellare Seelen entwickeln sich hauptsächlich in stellaren Räumen, auf anderen Planeten oder in anderen Dimensionen. Sie kommen deutlich seltener auf die Erde — vielleicht um die 100 Inkarnationen. Die Kulturen, in denen sie sich entwickeln, sind oft harmonischer und weiter entwickelt als die menschliche Kultur auf der Erde. Man findet für sie auch andere Begriffe wie ET-Seele, Sternenseele oder interdimensionale Seele — entscheidend ist nicht der Begriff, sondern dass ihre Entwicklung überwiegend außerhalb der Erde stattfindet.
Ihre Aufgabe besteht häufig darin, neue Denkweisen auf die Erde zu bringen. Sie stellen bestehende Systeme infrage, regen neue Formen von Gemeinschaft an und bringen technische, energetische oder soziale Innovationen mit. Man findet sie oft in der Medizin, der Technik, der Kunst oder der Pädagogik — mit starken kreativen Impulsen. Sie wirken bei größeren planetaren Übergängen mit.
Interstellare Seelen haben häufig das Gefühl: „Ich gehöre nicht hierher.“ Sie wissen, dass sie hier sind und einen menschlichen Körper haben, spüren aber dennoch, dass sie nicht ganz dazugehören. Wenn sie in den Sternenhimmel schauen, kann ein tiefes Gefühl entstehen: Dort draußen ist meine Heimat. Deshalb schauen diese Seelen oft besonders gerne in die Dunkelheit und den Sternenhimmel.
Körperlich haben interstellare Seelen häufig mit Allergien, Unverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden, einer besonderen Sensitivität oder Hautproblemen zu tun — sie besitzen eine andere Sensitivität und sind mit dem menschlichen Körper und dem Leben auf der Erde weniger vertraut. Man kann sie sich ein wenig wie Reisende vorstellen, die zum ersten Mal in ein fremdes Land kommen.
Eine ihrer Herausforderungen liegt in der Gefahr der Flucht: der Wunsch, sich von der Erde zurückzuziehen und sich in die spirituelle Welt zu flüchten, wo wieder Zugehörigkeit entsteht. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, die Erde zu verlassen, sondern ihre Weisheit wirklich hier herunterzubringen und wirksam werden zu lassen.
Rudolf Steiner ist für mich ganz klar eine interstellare Seele, ebenso Elon Musk — nicht von ungefähr beschäftigt er sich so stark mit dem Weltraum und bringt gleichzeitig viele technische Innovationen auf die Erde.
Die Seele aus der Engelssphäre
Seelen aus der Engelssphäre durchlaufen ihre Entwicklung, indem sie unmittelbar der Quelle dienen — sie sind ihr und dem All-Eins sehr nah, dort findet der größte Teil ihrer Entwicklung statt. Auch sie sind nicht besonders häufig auf der Erde.
Sie haben einen natürlichen Zugang zu reiner Liebe, Mitgefühl und Hingabe — diese Qualitäten sind ein selbstverständlicher Teil ihres Wesens, weil sie so eng mit der Quelle allen Seins verbunden sind. Ihre Aufgabe liegt weniger darin, andere im klassischen Sinne zu lehren, sondern vor allem in ihrer energetischen Präsenz: einfach da und präsent zu sein. Andere Menschen können in ihrer Gegenwart etwas von der Quelle fühlen — sie bringen Liebe in Situationen hinein und können allein durch ihre Anwesenheit beruhigen, oft ganz intuitiv. Sie können Heilräume öffnen und Verbindung zwischen Menschen herstellen.
Seelen aus der Engelssphäre nehmen die Not anderer sehr unmittelbar wahr. Sie haben eine natürliche heilende Wirkung, sind sanft und verspüren ein starkes Bedürfnis zu helfen. Meist besitzen sie eine ausgeprägte intuitive Wahrnehmung — sie spüren, wo etwas gebraucht wird, und geben genau diese Qualität in die Situation hinein. Auch ihre Verbindung zur geistigen Führung ist häufig sehr selbstverständlich. In ihrer Präsenz öffnen sich andere Menschen leicht — manchmal fangen Menschen schon bei der ersten oder zweiten Begegnung an, über sehr persönliche Dinge zu sprechen, und wundern sich hinterher selbst darüber.
Seelen aus der Engelssphäre haben oft das Gefühl, für andere Menschen verantwortlich zu sein. Eine ihrer größten Herausforderungen sind deshalb fehlende Grenzen, die Retterrolle, Selbstaufgabe, der Rückzug bei Konflikten und Schuldgefühle. Sie sind sehr sensitiv und haben — ähnlich wie interstellare Seelen — häufiger mit körperlichen oder emotionalen Schwierigkeiten zu tun: Allergien, Haut- und Autoimmunthemen, Reizüberflutung, ein starkes Bedürfnis nach Rückzug und Reinigung.
Ihre Aufgabe besteht darin, ihre natürlichen Qualitäten — reine Liebe, Mitgefühl und Hingabe — wirklich auf der Erde zu verkörpern, nicht darin, oberhalb der Erde in einem schönen Zustand zu schweben. Buddha lässt sich für mich diesem Ursprung zuordnen, ebenso der zeitgenössische spirituelle Lehrer Adyashanti. Das sind Menschen, die nach der tiefsten Wahrheit, nach dem Sein und nach der Einheit suchen — und oft in der tiefen Meditation zu Hause sind.
| Bereich | Erdbasierte Seele | Interstellare Seele | Engelssphäre-Seele |
|---|---|---|---|
| Ursprung | Erdbezogener Seelenraum | Andere Planeten, Sternensysteme oder kosmische Dimensionen | Nichtphysische Engelssphäre |
| Inkarnationserfahrung | Überwiegend auf der Erde | Überwiegend außerhalb der Erde | Ursprünglich Dienst in der Engelssphäre |
| Verhältnis zum Menschsein | Relativ vertraut | Häufig fremd oder ungewohnt | Häufig sehr dicht und hart erlebt |
| Zentrale Gabe | Erfahrung mit menschlicher Entwicklung | Neue Perspektiven, Fähigkeiten und Systeme | Liebe, Mitgefühl und nichturteilende Präsenz |
| Grundauftrag | Sich entwickeln und später die Menschheit unterstützen | Kosmische Weisheit einbringen | Die Qualität der Quelle verkörpern |
| Typische Schwierigkeit | Alte irdische Muster wiederholen | Sich fremd fühlen und die Erde ablehnen | Grenzen, Selbstaufgabe und Überverantwortung |
| Körperliches Thema | Grundsätzlich vertrauter mit dem menschlichen Körper | Häufig hohe körperliche Sensitivität | Häufig hohe energetische und körperliche Sensitivität |
| Beziehungsthema | Karma und langfristige Entwicklungsbeziehungen | Anderssein, Distanz und Übersetzung | Retten, Aufopferung und klare Liebe |
Ein Ursprung, viele Erfahrungsbereiche
Das sind die drei Varianten des Seelenursprungs. Vermutlich erkennst du dich an mehreren Stellen wieder — vielleicht spürst du bei einem Ursprung sofort eine starke Resonanz, entdeckst aber gleichzeitig auch Eigenschaften eines anderen Ursprungs in dir.
So wie Linda Backman es versteht, hat eine Seele einen Ursprung — nicht mehrere. Im Laufe ihrer Entwicklung kann sie aber verschiedene Erfahrungsbereiche durchlaufen: Eine interstellare Seele kann zum Beispiel eng mit Engeln zusammenarbeiten und dadurch eine starke Verbindung zur Engelssphäre entwickeln. Eine erdbasierte Seele kann sich sehr tief in die Spiritualität hineinbewegen und Beziehungen zu Sternenwesen aufbauen. Der eigentliche Ursprung bleibt dabei trotzdem einer.
Linda Backmans Arbeit finde ich auch deshalb so spannend, weil sie sehr viel mit Rückführungen arbeitet: Seit rund 30 Jahren überprüft sie diese Einteilung dort immer wieder, fragt nach und untersucht, woher die jeweiligen Seelen kommen. Wer ihr zum ersten Mal zuhört, könnte vermuten, sie selbst müsse eine interstellare Seele oder eine Seele aus der Engelssphäre sein — sie bezeichnet sich jedoch als erdbasierte Seele. Genau deshalb finde ich es so bemerkenswert, dass Linda Backman selbst eine erdbasierte Seele ist — wir verbinden Spiritualität oft mit Engeln oder Sternenwesen, während uns die Erde nah und alltäglich erscheint. Sie sagt, dass erdbasierte Seelen gerade interstellaren Seelen und Seelen aus der Engelssphäre Halt auf der Erde geben können. Durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Seelenursprünge wird wiederum allen weiteres Wissen zugänglich.
Wozu dient das Wissen um deinen Seelenursprung?
Das Wissen um deinen Seelenursprung soll dir vor allem dabei helfen zu erkennen: Womit darf ich hier auf der Erde wirksam werden? Warum habe ich in bestimmten Situationen das Gefühl, das geht für mich überhaupt nicht?
Vielleicht empfindest du die menschliche Welt manchmal als kaum erträglich und möchtest einfach deine Ruhe haben und nach oben verschwinden. Vielleicht stellst du aber auch fest: Ich kann sehr gut mit Menschen umgehen und mich sicher in dieser Welt bewegen. Beides kann darauf hindeuten, dass bestimmte Fähigkeiten, Wahrnehmungen und Reaktionen tief in deiner Seele verankert sind.
Essenz: Dein Seelenursprung ist keine Wertung. Vielmehr soll er dir zeigen, welche Fähigkeiten du mitbringst und wie du sie auf der Erde einsetzen darfst.
Zwischen den Welten – Valeria Told
Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.
Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

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