Welche Träume heilen? — die drei Ebenen deiner Traumwelt

Welche Träume heilen? — die drei Ebenen deiner Traumwelt

Warum manche Träume einfach nur sortieren, andere tief heilen und wieder andere dir Informationen bringen — und warum dein Nervensystem nach einem Albtraum zuerst wieder zur Ruhe kommen darf.

Träume und Heilung sind ein wirklich faszinierendes Thema. Ich nehme wahr: Sobald Menschen in Heilarbeit einsteigen, vor allem in Traumaarbeit, spielen Träume dabei eine ganz wichtige Rolle.

Ich unterscheide dabei zwei große Kategorien. Da sind zunächst die alltäglichen Träume — die, in denen dein Gehirn einfach verarbeitet, sortiert, ablegt, was du am Tag erlebt hast. Und dann gibt es eine zweite Kategorie, die ich Heilträume nenne. Die reichen tiefer, in Ebenen, in denen wirklich Heilung geschehen darf. Auch Albträume gehören hierher — gerade dort, wo wir vor einer Situation Angst haben, wo Sorge da ist, nähern wir uns dieser Angst im Traum an.

In der Transmission „Träume und mediale Heilung“ kam dazu ein Bild durch, das ich hier gerne noch etwas vertiefen möchte: der Traumkörper. Er ist so eng mit deinem physischen Körper verknüpft, dass er Erfahrungen noch einmal durchleben darf, die du als gefährlich eingestuft hast — durch die Tür hindurch, hinter der Erinnerungen abgespalten wurden, Emotionen abgespalten wurden, eine Erfahrung einfach nicht wahrhaben werden konnte, weil das für dein Überleben notwendig war.

Dabei unterscheide ich zwischen lauten und stillen Traumata. Laute Traumata sind ganz körperliche Erfahrungen. Stille Traumata sind die, bei denen keine sichtbare Gewalt im Spiel war — aber deine Grenzen ständig übertreten wurden, oder du emotional missbraucht worden bist. Beides darf im Traum aufgesucht werden, weil der Traumkörper den Mut und die Kraft hat, durch diese Tür zu gehen.

Und da kam in der Transmission auch etwas durch, das ich noch einmal ganz deutlich unterstreichen möchte: In der ersten Phase geht es ums Erfahren, nicht ums Erkennen. Es geht darum, in die Erfahrung hineinzugehen — nicht darum, sie sofort zu verstehen. Wir Menschen in der westlichen Welt wollen so schnell alles mental begreifen. Aber die Aufgabe des Traums ist zuerst, dich an die schmerzhafte Stelle heranzuführen. Erst danach, in einem zweiten — nicht zwingend notwendigen — Schritt, folgt das Erkennen, das Integrieren.

Wenn du Träume hast, die in diese Richtung gehen, darfst du sie wertschätzen. Dein Unterbewusstsein bewegt sich damit in Richtung Heilung. Und gleichzeitig braucht Heilarbeit immer zwei Dinge: die Bereitschaft, sich einem Thema zuzuwenden — und ausreichend Sicherheit. Denn wenn dein Nervensystem im Traum stark aktiviert wird, wie bei einem Albtraum, und du mit dieser Aktivierung aufwachst, ist dein Nervensystem danach erst einmal aktiviert. Es benötigt dann wieder einen Rahmen, um herunterzufahren, sich zu entspannen, neue Sicherheit aufzubauen. Je tiefer das Trauma, desto mehr Zeit braucht dein Nervensystem, um in diesen Sicherheitsmodus zurückzufinden.

Der innere Wunsch nach Heilung ist immer da. Dein Unterbewusstsein arbeitet ständig daran, dich dorthin zu begleiten. Und dennoch braucht es Stabilisierung und Schutz — bei schweren Traumata kann das Jahre, manchmal Jahrzehnte dauern, bis der Weg über Träume überhaupt möglich wird.

Es geht nicht darum, schnell zu heilen. Es geht darum, dir die Zeit zu geben, die dein Nervensystem wirklich braucht.

Und dann gibt es noch eine dritte Ebene, die ich selbst wahrnehme: Astralträume, luzides Träumen, bei dem du aktiv im Traum mitgestaltest. Diese Träume dienen weniger der Heilung als vielmehr dem Informationholen — wie es in dieser anderen Dimension aussieht, was das für dein Leben bedeutet.

Drei Ebenen also: das alltägliche Verarbeiten, die tiefe Heilarbeit — und das bewusste Reisen, um Informationen mitzubringen.


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Videovorschau: Die verborgene Kraft deiner Träume | Transmissions von Devinaya
Die verborgene Kraft deiner Träume | Transmissions von Devinaya

Zwischen den Welten – Valeria Told

Mein Name ist Valeria Told und ich stehe für eine geerdete, freiheitliche Mystik. Als ehemalige Intendantin bringe ich pragmatische Struktur und klare Ausrichtung in die Welt der Medialität. Seit 2016 erforsche ich erweiterte Bewusstseinszustände aktiv mit meinem Kanal zum Nicht-Physischen, Devinaya.

Als mediale Mentorin begleite ich dich dabei, deine eigenen Kanäle sicher zu öffnen, deine medialen Fähigkeiten zu entfalten und deine wahre Bestimmung in die Welt zu tragen. Damit du in deinem Erwachensprozess tiefer gehen und deine spirituellen Potenziale voll und ganz leben kannst.

Valeria Told lächelnd auf einer Terrasse, Portrait für die Wer-bin-ich-Sektion

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